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Aufgrund mitunter mangelnder Krankheitseinsicht der Betroffenen, insbesondere in manischen Episoden oder bei akuter Suizidgefahr, muss eine Behandlung in der akuten Krankheitsphase bei Manien oder schweren Depressionen manchmal gegen den Willen der Patienten als Zwangsbehandlung erfolgen. In den meisten Fällen zeigen Betroffene jedoch Einsicht und lassen sich auch wegen ihres hohen Leidensdrucks freiwillig behandeln. Wenn allerdings manische Phasen erstmals auftreten, können Betroffene keine Einsicht haben, da sie noch keine Erfahrungen über die schweren negativen Folgen gesammelt haben. Bei vielen kommt die Einsicht erst nach mehreren Phasen. Sehr hilfreich für eine erfolgreiche Behandlung ist, wenn sich die Betroffenen über ihre eigene Krankheit informieren und viel darüber lesen, damit sie selbst nachvollziehen können, welche Behandlung in welcher Phase am besten ist, und damit sie auch das rechtzeitige Gegensteuern, welches für ein geregeltes Leben zwingend notwendig ist, lernen.

Die Behandlung mit Medikamenten stellt nach heutigem Wissensstand die Grundlage aller folgenden (nicht-medikamentösen) Therapieformen dar. Psychotherapie alleine ohne Medikation führt gewöhnlich nicht zu einer Verbesserung des Krankheitsbildes.