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Bis vor einigen Jahren wurde für bipolare Störungen meist der Begriff „manisch-depressive Erkrankung“, „manisch-depressive Psychose“ oder (von dem Psychiater Emil Kraepelin Ende des 19. Jahrhunderts geprägt) „manisch-depressives Irresein“ verwendet. Umgangssprachlich wird sie mitunter als „manische Depression“ bezeichnet, was missverständlich ist. Auch die Bezeichnungen „manisch-depressive Erkrankungen“ oder „manisch-depressive Krankheit“ sind heute als Synonyme gebräuchlich und werden in der Öffentlichkeit in der Regel besser verstanden. Ein unter Ärzten und Behörden oft als Synonym für die bipolare Störung verwendeter Begriff ist bipolare Psychose oder affektive Psychose.

Der Begriff „Psychose“ wird in der Fachwelt unterschiedlich verwendet: Einige subsumieren nur „Wahn“ darunter, andere verwenden den Begriff für gravierende psychische Störungen, zu denen bipolare Störungen − trotz des vielleicht „harmlos“ erscheinenden Wortes „Störung“ − sicher gehören.