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Kreative und berühmte Bipolare

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Vincent van Gogh

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Ernest Hemingway wurde als bipolar diagnostiziert, sowie Edvard Munch, und Thomas Alva Edison.

Goethe kannte depressive Episoden aus eigenem Erleben (vgl. die Selbstdarstellung der Allegorie „Sorge“ am Ende von Faust II). Der Heiratsantrag des 74-jährigen Goethe an die 19-jährige Ulrike von Levetzow dürfte während einer hypomanen Phase erfolgt sein.

Manche Kreative sind sich ihrer Krankheit nicht bewusst oder sie bekennen sich nicht dazu. Ein gegenteiliges Beispiel ist der Musiker Gordon Matthew Sumner, bekannt als Sting, der sich in einem Interview als manisch-depressiv bezeichnete und einen Song namens „Lithium Sunset“ veröffentlichte. Auch die deutsche Theaterregisseurin Andrea Breth bekennt sich offen zu ihrer Krankheit.

Der kanadische Musiker und Produzent Devin Townsend bekennt sich ebenfalls seit Jahren offen zu einer bipolaren Störung und nimmt nach eigenen Angaben Medikamente dagegen ein. Townsend ist bekannt dafür, seine Gemütsschwankungen in sehr unterschiedlicher Musik zu verarbeiten, deren Bandbreite von sanft-melodisch bis hin zu extrem aggressiv reicht. Für die Aufnahmen zu dem Album „Alien“ seiner Band Strapping Young Lad setzte er die Medikation nach eigenen Angaben zeitweise ab.

Die Liste berühmter Künstler, Wissenschaftler, Entdecker und Politiker, bei denen eine bipolare Störung bekannt ist oder vermutet wird, ist lang. Einige suizidierten sich vermutlich in Folge dieser Krankheit. Die bekanntesten Beispiele sind David Strickland, Kurt Cobain, Virginia Woolf, Sylvia Plath, Sarah Kane, Robert Schumann, Marie Zimmermann und Vincent van Gogh, um jeweils Beispiele aus den Bereichen Prosa und Lyrik, Musik, Theater und Bildende Kunst zu nennen