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Koffein Alkohol Drogen
Neben Stress und Schlafmangel wirken sich auch Koffein, Alkohol, Tabakrauch und andere Drogen bei bipolaren affektiven Störung ungünstig aus. Oftmals sind zudem Wechselwirkungen mit den verordneten Medikamenten zu erwarten, weswegen ein vollständiger Verzicht auf Kaffee, Alkohol und andere Drogen von Vorteil ist.
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Koffein wirkt sich ungünstig auf die Schlafdauer aus und fördert Nervosität und Unruhe; Bipolare können in besonderer Weise dafür anfällig sein und könnten eine Manie dadurch auslösen (triggern).
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Alkohol wirkt sich – neben der Gefahr einer Abhängigkeit – entgegen populärer Ansichten negativ auf Schlaftiefe und Schlafdauer aus und wirkt enthemmend, was einer antimanischen Prophylaxe entgegensteht. Auf der anderen Seite verstärkt Alkohol Depressivität.
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Nikotin erschwert die medikamentöse Behandlung, da die korrekte Einstellung durch den Konsum beeinträchtigt wird.
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Marihuana wird von einigen Bipolaren gerne als Eigenmedikation angewandt. Trotz der womöglich positiven Effekte darf nicht vergessen werden, dass gerade Zurückgezogenheit und Trägheit (depressive Merkmale), sowie Paranoia und Verfolgungswahn (manische Merkmale), durch Marihuana um ein Vielfaches gesteigert werden können, was der Gesundung wiederum entgegenwirkt.
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Kokain steht ebenfalls im Verdacht, Manien auszulösen, und in der Tat gibt es Verhaltensähnlichkeiten zwischen einem Maniker und einer Person, die Kokain als Rauschdroge missbraucht.
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Speed kann in seinem Wirkungsverlauf sowohl manische Symptome auf dem Höhepunkt des Tripps, sowie depressive Muster beim Nachlassen der Euphorie triggern. Amphetamine begünstigen extreme Stimmungsschwankungen, wobei u.a. Ruhelosigkeit, Schlafmangel und eintretende Unsicherheit die wohl langfristigsten Auswirkungen auf die Psyche haben können.